Der Ahornbaum (Acer)

Ahorne gehören zur Unterfamilie der Rosskastaniengewächse in der Familie der Seifenbaumgewächse. Etwa 200 verschiedene Arten gedeihen in gemäßigten und tropischen Gebieten Eurasiens, Nordafrikas und Zentral- und Nordamerikas. Im deutschen Sprachraum kommen vorwiegend Spitz-Ahorn, Berg-Ahorn und Eschen-Ahorn vor.
Das Holz von Spitz- und Bergahorn zählt zu den wertvollen Edellaubhölzern. Es ist elastisch und zäh und lässt sich gut bearbeiten. Es wird für die Möbelherstellung und im Innenausbau genutzt. Besonders Bergahornholz findet Verwendung im Musikinstrumentenbau.

Standort:

Auen und Schluchtwälder, Bergahorn verbreitet in Parks und an Straßen

Wuchs:

Schwarzborkiger Spitzahorn bis 25 m Höhe,
Bergahorn bis 30 m, mächtige Krone bei freiem Stand.

Blüte:

Spitzahorn – gelbgrüne Blütenrispen schon vor den Laubblättern.
Bergahorn – hängende traubige Blütenrispen nach den Laubblättern.

Frucht:

Spitzahorn – von nasenförmigen Flügeln umgeben.
Bergahorn – wie Spitzahorn, Nasen stehen aber rechtwinklig zueinander.

Der Eschenahorn (Acer negundo) ist in Nordamerika beheimatet, wurde aber schon im 17. Jahrh. in Mitteleuropa eingeführt
und als Neophyt eingebürgert. Er ist gegen Rauch und Staub ebenso unempfindlich wie gegen Trockenheit.

Inhalt und Bilder: Dr. Claus Kuhnhardt