Nachhaltigkeit im Wandel der Zeit

Nachhaltigkeit

Heute

Indigene Völker leben (teilweise bis heute) eng mit der Natur verbunden. Sie zollen ihr Respekt und Dankbarkeit, bevor sie sich an ihr bedienen. Sie nutzen nur so viele Ressourcen, wie sie tatsächlich benötigen in einer Art und Weise, dass diese sich wieder regenerieren können.

Vor 2000 Jahren

Es ist das Gebot aus der biblischen Schöpfungsgeschichte, die Erde zu „bebauen“ und zu „bewahren“. Mit der Entwicklung der Zivilisation entsteht ein Mangel an Holz. Die Ursachen dafür sind die Umwandlung von Wald in Ackerland infolge von Bevölkerungswachstum,Raubbau am Wald, ausgelöst von früher Industrialisierung und zunehmender GIER in der Gesellschaft.

1713

Dies erkennt Hans Carl von Carlowitz und definiert erstmals den Begriff „nachhaltende Nutzung“ der Ressource Holz im Dienste des „gemeinen Wesens“ (= der Allgemeinheit) und der „lieben Posterität“ (= der Nachkommenschaft).

Seine Idee: Dass man das Holz, das so wichtig sei wie das tägliche Brot, mit Behutsamkeit nutze, so daß eine Gleichheit zwischen An- und Zuwachs und dem Abtrieb des Holtzes erfolget und die Nutzung immerwährend, continuirlich, und perpetuirlich stattfinden könne … und junges wieder wachsen möge. Den Gedanken einer naturgemäßen Ökonomie begründet er sehr rational: „Also soll man… der Natur nachahmen, weil selbige am besten weiß, was nützlich, nöthig und profitabel dabey ist.“

So findet der Begriff Nachhaltigkeit im 18. Jahrhundert Eingang in die Fachsprache von Forstleuten und Forstakademien.

1972

Der ‚Club of Rome‘ SUCHT in seinem Bericht über die „Grenzen des Wachstums“ nach einem Modell für die Zukunft, das „sustainable – nachhaltig“ ist und gegen einen „plötzlichen und unkontrollierbaren Kollaps“ gefeit ist (http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums).

1972

Der ‚Club of Rome‘ SUCHT in seinem Bericht über die „Grenzen des Wachstums“ nach einem Modell für die Zukunft, das „sustainable“ ist und gegen einen „plötzlichen und unkontrollierbaren Kollaps“ gefeit ist.

www.clubofrome.de/sup2010/dl-10-moeller-milling.pdf

1987

Die Brundtland-Kommission der UN definiert „Nachhaltigkeit als eine Entwicklung“, welche „die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation befriedigt, ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“.

http://www.un-documents.net/wced-ocf.htm

1992

Wie kann die Menschheit das 21. Jahrhundert überleben?
178 Staaten und viele nicht staatliche Organisationen stellen sich auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro diese Frage.

Sie beschließen die Agenda 21 – Global denken – Lokal handeln !
und erklären ein Handeln in Wirtschafts-, Umwelt- und Entwicklungspolitik zum Ziel, das die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt, ohne die Chancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen. Ihre kommunale Umsetzung ist die Lokale Agenda 21.

http://www.un.org/depts/german/conf/agenda21/agenda_21.pdf 

Heute

Carlowitz und seine Zeitgenossen dachten und handelten noch im Horizont eines naturnahen Zeitalters. „Kohle“ war für sie primär Holzkohle, „Öl“ der Saft von Baum- oder Feldfrüchten. Erst mit dem vorhergesehenen Holzmangel begann die Ausbeutung der „unterirdischen Wälder“, also der fossilen Energieträger – ursprünglich konzipiert als Brückentechnologie, bis die Wälder sich erholt hätten. … Nun stehen wir offenbar an den Grenzen des Wachstums – am „Peak Oil“. Uns droht das Versiegen billiger Energiequellen und vieler anderer wichtiger Rohstoffe. Innerhalb von 200 Jahren haben wir es geschafft, den größten Teil der natürlichen Lagerstätten zu plündern und durch Verbrennung das Klima zu verändern. Vor uns liegt als einzige Option der Einstieg in ein neues Zeitalter, in der die Energie der Sonne und die Rückgewinnung und Wiederverwendung von Rohstoffen wieder unsere Lebensweise bestimmen werden.
(Grober, Ulrich: „Die Entdeckung der Nachhaltigkeit. Kulturgeschichte eines Begriffs“, Verlag Antje Kunstmann, 2010)

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