Anpassung an den Klimawandel –

Trockenheit/Niedrigwasser

Langanhaltende, ausgeprägte Niedrigwasserperioden haben unmittelbare Auswirkungen auf die Oranienburger Gewässer.
Die Wasserstände in der Oranienburger Havel und im Lehnitzsee können inzwischen auch längerfristig sehr niedrig sein.
Dies kann so weit gehen, dass die touristische Schiff fahrt eingeschränkt ist.
Hafenbecken wie der Stadthafen Oranienburg sind dann für Boote mit größerem Tiefgang vielleicht nicht zugänglich.
Entsprechende Probleme gab es bereits im Sommer bis Spätsommer 2019.

Lehnitzsee Aug. 2019

Langanhaltende, ausgeprägte Niedrigwasserperioden haben unmittelbare Auswirkungen auf die Oranienburger Gewässer.
Die Wasserstände in der Oranienburger Havel und im Lehnitzsee können inzwischen auch längerfristig sehr niedrig sein.
Dies kann so weit gehen, dass die touristische Schiff fahrt eingeschränkt ist. Hafenbecken wie der Stadthafen Oranienburg sind dann für Boote mit größerem Tiefgang vielleicht nicht zugänglich. Entsprechende Probleme gab es bereits im Sommer bis Spätsommer 2019.

Bei großer Trockenheit im Haveleinzugsgebiet steht nicht mehr genug Wasser für Schleusungen zur Verfügung. Dies bedeutet Einschränkungen für die Berufs- und touristische Schiff fahrt. Das betrifft hier die Schleuse Lehnitz und auch die neu geplante Schleuse Friedenthal. Hinzu kommen manchmal auch zeitlich beschränkte Entnahmeverbote von Wasser aus den Oberflächengewässern. Der Wasserstand im Grabowsee sinkt weiter ab. Der Stintgraben und auch die Bäke fallen bereits jetzt einen Großteil des Jahres trocken.

Trockenheit wird Oranienburg und seine Bürger auch unmittelbar betreffen, wie es sich aktuell bereits zeigt. Ende Juni 2019 wurde die Entnahme aus Oberflächenwasser für Bewässerungszwecke eine Zeit lang verboten. In den vom Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverband versorgten Ortsteilen wurde Ende Juli 2019 die Entnahme von Trinkwasser aus dem Versorgungsnetz für Bewässerungszwecke auf privaten Grundstücken täglich vom 7.00 bis 21.00 untersagt. Hintergrund hierfür ist der witterungsbedingte starke Anstieg des Wasserverbrauchs, der zu Druckmangelproblemen führt.

Stintgraben Aug. 2019

Weitere Informationen in unserer Broschüre „Unser Wasser im Klimawandel“

Inhalt und Bilder: Prof. Dr. Stefan Kaden